Moderne Stadtvilla mit Seeblick

Zum größten Teil besteht die Fassade aus dem Terca-Vormauerziegel Oud Laethem aus dem Hause Wienerberger. Das Fassadenmaterial aus gebranntem Ton unterstreicht den skulptural wirkenden Kubus. Foto: Wienerberger / Ralf Pieper
KfW-Effizienzhaus 55 dank zweischaliger Ziegelkonstruktion mit Poroton-Planziegel-T16 und Retro-Vormauerziegel Oud Laethem

Architekturbüro  Anja Engelshove, Neuenkirchen
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Terca Retro-Vormauerziegel Oud Laethem
Poroton-Planziegel-T16 für die Außenwand
Poroton-Hochlochziegel für die Innenwände
Lage Dortmund

Eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands realisierte Dortmund auf einem Areal von 200 Hektar rund um den künstlich angelegten Phoenixsee. Entstanden ist eine einzigartige Durchmischung von Arbeiten, Wohnen, Kultur und Naherholung.
 
Blickfang inmitten der Stadtvillen ist ein Kubus, bei dem Architektin Anja Engelshove und die Bauherren auf gebrannten Ton an der Fassade setzten. „Da helle Farbtöne vorherrschen sollten, wählten wir den Terca-Vormauerziegel Oud Laethem im Format WF“, erklärt Engelshove. Der beige-braune, weiß geschlämmte Handformziegel hat eine Oberfläche in Retrooptik – rustikal, unregelmäßig und mit den charakteristischen, leicht gebrochenen Kanten. Diese Optik entsteht durch das sogenannte Rumpeln, ein mechanisches Verfahren, das die Ziegel nach dem Brennen einem künstlichen Alterungsprozess unterzieht.
 
Da die Bauherren Wert auf eine Ziegelfassade legten, musste Engelshove als überzeugte „Zieglerin“ keine Überredungskunst für eine Hintermauer und Innenwände aus gebranntem Ton aufbringen. Dank der zweischaligen Konstruktion mit dem unverfüllten Poroton-Planziegel-T16 in der Stärke 17,5 Zentimeter wird eine sehr gute Wärmedämmung erzielt. Dieser Wandaufbau zeichnet sich auch durch Nachhaltigkeit, Langlebigkeit sowie Wartungsarmut aus und hat positive Wirkung auf das Raumklima. Dazu tragen zusätzlich die Innenwände aus Poroton-Hochlochziegeln in den Stärken 17,5 und 11,5 Zentimeter bei. Das Ziegelmaterial nimmt Feuchte und Wärme auf, gibt sie zeitversetzt im Raum ab und sorgt so für behagliche Verhältnisse – zu jeder Jahreszeit.

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