Wohl bedacht

Das Dach gibt einem Haus Charakter. Seine Form und Eindeckung sollten daher gut gewählt sein. Neben der Fassade prägt nichts die Optik eines Gebäudes so sehr wie das Dach.

Nicht allein seine Form, vor allem auch eine Eindeckung mit Tondachziegeln, die in den unterschiedlichsten Farben und Formaten verfügbar sind,  beeinflusst die Gesamtwirkung des Hauses. Bauherren sollten daher bei der Gestaltung des Dachs einige Aspekte bedenken, zum Beispiel das stimmige Gesamtbild des Hauses, regionale Gegebenheiten, Witterungsbelastungen oder die Harmonie mit der Bebauung in der Nachbarschaft. Vom schlichten Satteldach bis zum symmetrischen Zeltdach, vom rötlichen Flachdachziegel bis zum schwarzen Designziegel – die Gestaltungsvarianten sind vielfältig.

 

Das Satteldach bleibt die Nummer eins

Die beliebteste und damit weitverbreitetste Dachform für deutsche Einfamilienhäuser ist nach wie vor das Satteldach mit seinen zwei gleichen oder unterschiedlich geneigten Dachflächen. Dieser Dachklassiker vermittelt einen soliden und sympathischen Gesamteindruck. Der Vorteil des Satteldachs: Es fügt sich harmonisch ohne Konflikte mit bestehenden Bebauungsplänen in jede Umgebung ein und gewährleistet dennoch ein großes Maß an Individualität. Denn die vielfältigen Farben und Formen von Tondachziegeln eröffnen einen breiten Gestaltungsspielraum.

  

Ebenfalls weit verbreitet und sehr markant ist das Walm- bezie­hungsweise Krüppelwalmdach, das eine lange Tradition hat. Hier sind alle vier Dachseiten geneigt und bieten so dem First und dem gesamten Haus optimalen Schutz vor der Witterung. Auch heute noch kommt diese Dachform vor allem dort zum Einsatz, wo Wind und Wetter den Giebel besonders fordern. Beliebt bei den Bauherren ist dieser Dachtyp nicht nur wegen seiner Variationsmöglichkeiten. Er verleiht dem Haus zudem einen natürlichen und lebendigen Charakter mit architektonischem Anspruch.

 

Von modern bis klassisch

Insbesondere die moderne Architektur hat dem Pultdach zu neuer Beliebtheit verholfen. Ursprünglich war es nur eine geneigte Dachfläche, doch heute kombinieren Planer bei Neubauten immer öfter mehrere Pultdächer zu einer interessanten Dachlandschaft. Die klare Linienführung dieser Architektur wird durch eine Deckung mit zeitgemäßen Tondachziegeln – etwa dem KORAMIC-Modell Actua 10 – optimal unterstrichen. In der Regel sind die Dachflächen dabei zur Wetterseite hin ausgerichtet, um zuverlässig und sicher vor Regen und Sturm zu schützen.
 
Speziell bei Altbauten und in größeren Städten ist das Mansarddach eine typische Dachform. Es gibt Häusern Eleganz und erlaubt dank seiner unterschiedlichen Schrägen – zwischen Traufe und First befindet sich eine fast vertikale Dachfläche, darüber ein sehr flacher Dachraum – ein Vollgeschoss direkt unter dem Dach. Je nach Dachziegel erhält ein solches Dach unterschiedliche Charaktere: Ein Biberschwanzziegel beispielsweise schafft eine rustikalere Anmutung, ein edelengobierter Doppelmuldenfalzziegel erzielt eine frische Optik.  
 
Südländisch mit rustikalen Ziegeln
Seltener, aber nicht weniger optisch ansprechend sind Zeltdächer. Sie können nur auf einem nahezu quadratischen Grundriss realisiert werden, da alle Dachflächen die gleiche Neigung aufweisen und alle Gratlinien im Firstpunkt zusammenlaufen. Dadurch entsteht eine klare Gebäudeform mit ruhiger Ausstrahlung. Wer es südländisch mag, für den verbreitet der rustikale Tondachziegel Karthago 14 von KORAMIC ein mediterranes Flair.
 


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