BAU 2017 Argeton: Grenzenlos vielfältig - Fassaden nach Kundenwunsch

•    International nachgefragte Architektenmarke
•    Vorgehängte hinterlüftete Fassaden aus Keramikplatten
•    Ausdrucksstark, individuell und nachhaltig
•    Ökobilanziert durch EPD-Zertifizierung
 

Hannover, Oktober 2016 (PRG) – Zur BAU 2017 präsentiert Wienerberger, einer der größten Hersteller keramischer Fassadenplatten in Europa, eine breite Palette an Profilen, Formaten, Oberflächen, Farbtönen, Glasuren und Engoben. Mit dem Argeton-Programm bietet das Unternehmen Investoren, Architekten und Planern weltweit nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten zur Gestaltung vorgehängter hinterlüfteter Fassaden. Gerade bei Großobjekten wie Krankenhäusern, Hotels, Universitäten oder Verwaltungsbauten legen Projektentwickler Wert auf identitätsstiftende Entwürfe. Made in Germany – Argeton ist dafür eine international nachgefragte und bekannte Architektenmarke.

Mannigfaltige Varianten

Bei Planern punkten Argeton-Fassaden gerade durch Gestaltungsfreiheiten. Hierfür stehen verschiedene Plattentypen, Struktur- und Farbvarianten sowie mannigfaltige Beschichtungen. Sonderanfertigungen sind selbstverständlich. Skulpturale Effekte an der Fassade lassen sich erzielen, indem zum Beispiel auf Wunsch die Plattenausrichtung beziehungsweise der Verband variiert oder spezielle Oberflächenstrukturen produziert werden. Zudem können Argeton-Platten auch als Sonnen- oder Sichtschutz eingesetzt werden. 

Zunehmend nachgefragt werden Stabziegel aus gebranntem Ton − sogenannte Barros. Sie können Fassadenflächen aus Glas, Beton oder Metall strukturieren und werden daher gern eingesetzt, um Neubauten zu veredeln oder sanierten Objekten einen zeitgemäßen Ausdruck zu verleihen. Auch bei dieser Sonderform sind Format, Farbgebung, Engobe und Glasur nahezu frei wählbar – im Stan-dardprogramm bietet Wienerberger über 20 Formate und 26 Farben an.

Qualität und Maßgenauigkeit

Das Argeton-Fassadensystem besteht aus keramischen Platten und einer systemgebundenen Unterkonstruktion aus Aluminium. Durch die EPD-Zertifizierung sind beide ökobilanziert – international ein Vorteil für die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden. Für hohe Qualität und Maßgenauigkeit sorgen lasergesteuerte Fertigungs- und Fördertechnik. Die im Strangpressverfahren hergestellten Elemente werden nach dem Brennvorgang quer zur Ziehrichtung auf Länge geschnitten. Gemäß bauaufsichtlicher Zulassung besitzen die Fassadenplatten eine hohe statische Festigkeit, sind sowohl witterungs- als auch frostbeständig. Weitere Vorzüge: Werthaltigkeit, Wartungsarmut und UV-Beständigkeit sowie die Möglichkeit, mit einer dahinterliegenden Wärmedämmung Bestandsgebäude zu einer optimierten Energiebilanz zu führen.

Strukturierte Flächen mit schönen Schattenwürfen

Die Architekten vom Büro inSitu, Roubaix/Valenciennes, wählten für die vorgehängte hinterlüftete Fassade am Eingangsgiebel des neuen Verwaltungsgebäudes der Caisse d’Allocations Familiales (CAF), der Familienbeihilfekasse, im französischen Maubeuge die Fassadenplatte Tampa in Apricot-Beige. Besonderheit hier: die Kombination ausgewählter Platten im Format 250 x 1 500 Millimeter mit dem erhabenen Stabziegel Barro. Dadurch entsteht auf 192 Quadratmetern eine strukturierte Fläche mit schönen Schattenwürfen auf den fünf Vertikalbändern. Die Fläche in Apricot-Beige strahlt Harmonie und Wärme aus. Auffallend auch die Verschattung der Fensterflächen auf dieser Gebäudeseite: In Anlehnung an den Stellladen, eine traditionelle Sonnenschutzlösung im mediterranen Raum, wurden gleichfarbige Barros auf ein festste-hendes, aber abgewinkeltes Bauteil montiert. Das ermöglicht einen Lichteintrag, schützt jedoch gleichzeitig vor gleißender Sonne und sorgt für nötige Belüftung. Im 2015 bezogenen Neubau werden Mittel des Nationalen Fonds für Familienbeihilfe ausgereicht und Beratung erteilt.

Vier Farbtöne durch changierende Anmutung

Obwohl ausschließlich Fassadenplatten in Perlweiß montiert wurden, erzeugt die Sonneneinstrahlung den Eindruck, für die Fassade des Krankenhauses Mary‘s Health Center in Jefferson City (USA) wären vierfarbige Elemente verwendet worden. Die Architekten der Lawrence Group, Niederlassung Saint Louis, inszenierten bewusst diesen Farbwechsel mit der Argeton-Platte Tampa. Für die 5 400 Quadratmeter große Fassade kamen vier unterschiedliche Oberflächen im Format 406 x 1 500 Millimeter zum Einsatz. Der eigentlich glatte Klassiker wurde für dieses Bauvorhaben mit drei anderen Ausführungen kombiniert, die über grobe oder feine Rillen verfügen. Bei Sonneneinstrahlung wird so eine changierende Farbanmutung an der gesamten Fassade erzeugt, die einer optischen Täuschung gleichkommt. Vorteil: Der repräsentative weiße Neubau dieser Spezialklinik mit 167 Betten wirkt dadurch nicht klinisch steril, sondern erhält eine besondere Ausstrahlung.

Spiel mit dem Sonnenlicht

Den Architekten der Büros KL Architects und Mil Lieux Architects, Nancy, war es wichtig, den Neubau der Universitätsmensa nachhaltig zu gestalten. Einfache und natürliche Materialien kamen zum Einsatz – so auch Barros aus dem Argeton-Programm. Angelehnt an die Geländetopologie entstand ein relativ flaches Gebäude in Holzrahmenbauweise. Ein Gründach speichert Regenwasser und sorgt für angenehmes Mikroklima. Zu dieser ökologischen Bauweise passten Stabziegel aus gebranntem Ton. Durch die Barros aus dem Argeton-System gelang ein Spiel mit dem Licht. Die naturroten Tonstäbe sind in drei Größen auf insgesamt 2 000 Quadratmetern als Sonnenschutz vor der Glasfront angebracht. Im unteren Teil auf beweglichen Trägern montiert, wird je nach Tages- und Jahreszeit die Menge des Lichteinfalls beeinflusst. Der kräftige Rotton steht auch für die experimentierfreudige Haltung der Architekten. Das leicht futuristisch wirkende Gebäude befindet sich im französischen Metz. In der Mensa können gleichzeitig 500 Studenten versorgt werden, zubereitet werden 1 200 Mahlzeiten pro Tag.
 
Wienerberger auf der BAU 2017: Halle A3, Stand 100/101