Kamtec: Vermeidung von Wärmebrücken bei Schornsteinsystemen

• Thermo-Trenn-Ziegel für Dachdurchdringung • Kein Schwinden beim verfüllten Ziegelmantelstein • Schnelle Montage durch hohen Vorfertigungsgrad • Kamtec-Schornsteinlösungen für unterschiedliche Einsatzzwecke

 

Hannover, Januar 2015 (PRG) – Hochwärmedämmende und luftdichte Gebäudehüllen haben in den letzten Jahren neben anderen bauphysikalischen Maßnahmen dazu beigetragen, den Heizenergiebedarf von Wohnhäusern erheblich zu senken. Heiztechnik und Abgasführung wurden dieser Entwicklung angepasst. Außerdem hat der Gesetzgeber mit der EnEV 2014 und dem EEWärmeG ordnungsrechtlich Einfluss auf die Gebäudeplanung und
-ausführung genommen. Eine nahezu wärmebrückenfreie Gebäudehülle und die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien werden gefordert – und finanziell durch die KfW-Bank gefördert.

Wirkungsvoll in der Dachdämmebene

Auch die Kamtec-Schornsteinlösungen von Wienerberger spiegeln  diese Entwicklung wider. Das Kamtec-Sortiment hält für jeden Einsatzzweck das passende System vor – ob für die Hauptheizung oder den Kaminofen, zwei- oder einzügig. In München präsentiert das Unternehmen zwei ausgewählte Systeme – den zweizügigen Kamtec LASW 1216 mit Ziegelmantelstein und die einzügige Leichtbetonvariante Kamtec ISS 18 B. Das LASW-System verfügt über einen sogenannten Thermo-Trenn-Ziegel (TTZ) mit Perlitfüllung, der in der Dämmebene des Daches wirkungsvoll eine vertikale Wärmebrücke verhindert. Je nach Neigung und Dämmstärke können mehrere der 25 Zentimeter hohen Trenn-Ziegel übereinander eingebaut werden. Alternativ lässt sich der TTZ in die Kellerdecke einarbeiten, wenn sich der Schornsteinfuß in einem Kaltraum darunter befindet.

Option Schornstein lohnt sich

Der Kamtec-LASW mit Ziegelmantelstein ist ebenso wie die Variante in Leichtbeton als Montagesystem konzipiert, was den Arbeitsaufwand auf der Baustelle erheblich reduziert. Zusätzlich punktet er durch einen deutlich besseren Wärmedurchlasswiderstand R und circa doppelte Druckfestigkeit. Weitere Vorteile: Es entstehen keine Risse durch die einheitliche Putzebene von Ziegelwand und Schornstein, da gebrannter Ton nicht schwindet. Die Leichtbetonversion hingegen zeichnet sich durch geringeren Platzbedarf und weniger Gewicht aus.

 

Schornsteine sind immer eine gute Option beim Eigenheimbau, machen doch ihre Kosten nur ein bis zwei Prozent der Gesamtbaukosten aus. Zweizügige Systeme sind für die Hauptheizung und einen separaten Kamin oder Kachelofen konzipiert, ein mittig angeordneter Multifunktionsschacht bietet Nachrüstmöglichkeiten für Photovoltaik (PV)-, Solarthermie oder Lüftungsleitungen. Bei der Planung und Ausführung einer nahezu wärmebrückenfreien Gebäudehülle sind alle Beteiligten mit dem TTZ bei Dachdurchdringung des Schornsteins auf der sicheren Seite. Für das Bauunternehmen ist sogar ein Zusatzgeschäft möglich. Die Bauherren setzen indes mit einem Schornstein auf mehr Unabhängigkeit von Strom und Gas, Lebensqualität und eine Wertsteigerung ihrer Immobilie.