Der mit Perlit verfüllte Poroton-T7-P: neu und stark im System

• Leistungsträger für den privaten Hausbau • Wirtschaftliche Verarbeitung senkt Kosten • Systemlösung für Fenster- und Türlaibung mit Laibungsziegel und Anschlagschale

Hannover, Januar 2015 (PRG) – Für den Einfamilien-, Doppel- und Reihenhausmarkt hat Wienerberger mit dem Poroton-T7-P einen neuen leistungsstarken Hintermauerziegel entwickelt. Er besticht vor allem durch Druckfestigkeit, Wärmeschutz sowie leichter Verarbeitung und wird in den Wandstärken 36,5, 42,5 und 49,0 Zentimeter angeboten. Der mit Perlit verfüllte Poroton-Ziegel erreicht in der Druckfestigkeitsklasse 6 die charakteristische Druckfestigkeit fk von 1,9 MN/m2. Dieser Spitzenwert wurde durch eine optimierte Ziegelgeometrie erreicht. Das Besondere: Bei gleichbleibend niedriger Wärmeleitfähigkeit wurden die Befestigungsmöglichkeiten zum Beispiel für Fenster verbessert. Der Grundwert der zulässigen Druckspannung σ0 beträgt 0,7 MN/m2. Für den rechnerischen Nachweis des Wärmeschutzes wird als Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,070 W/(mK) zugrunde gelegt. In der Baupraxis kann dank des U-Wertes von 0,18 W/m2K einer beispielsweise 36,5 Zentimeter starken monolithischen Außenwand KfW-Effizienzhaus-55-Standard erreicht werden.

Durch und durch monolithische Laibungen und Stürze

Um eine nahezu wärmebrückenfreie Konstruktion zu erreichen, wie es der Gesetzgeber vorschreibt, setzen Fachleute seit Längerem bei Planung und Ausführung von Poroton-Wandlösungen auf abgestimmte Produkte aus dem Ziegelsystem. Eine bekannte Stelle für Wärmebrücken sind Fenster- und Türlaibungen sowie Stürze. Werden diese durch und durch monolithisch mit Poroton-Ziegeln ausgeführt, lassen sich Wärmebrücken sehr gut minimieren und zudem eine sichere Befestigung der Zargen mit Dübeln erzielen. Zum Poroton-T7-P passend kommen mit Perlit verfüllte Laibungsziegel Poroton-T-LZ-P und Poroton-Anschlagschalen P-AS mit Mineralwollkern zum Einsatz.

Die Laibungsziegel werden als ganzer und geteilter Ziegel verarbeitet. Sie verfügen über einen durchgehenden Quersteg, der zum Ansatz der Säge dient. Aufgrund des filigranen Kammersystems lassen sich die Ziegel gut schneiden. Nach dem Teilen entstehen so glatte Laibungsflächen, die aufwendiges Vermörteln im Nachgang ersparen. In jeder zweiten Steinreihe kommen geteilte Ziegel an der Laibung zum Einsatz – entsprechend dem Überbindemaß des Mauerwerksverbandes.

 

Die Poroton-Anschlagschale, lieferbar in drei verschiedenen Größen mit zwei unterschiedlichen Anschlagtiefen, wird im Laibungs- oder Sturzbereich auf der wärmegedämmten Seite mit Dünnbettmörtel versehen und an das lotrechte Mauerwerk angemörtelt. Die Höhe ist angepasst an die Abmaße der Ziegel. Beim Verputzen empfiehlt sich eine zusätzliche Gewebespachtelung – im Fensterbereich durchaus üblich.

Effektiv und wohngesund

Für die wirtschaftliche Verarbeitung auf der Baustelle gibt es weitere Vorteile: Der Außensteg des Poroton-T7-P mit 11 Millimetern ermöglicht den Einsatz von üblichen Faserleichtputzen. Wenn nicht anders vom Putzhersteller vorgegeben, kann auf Armierungsgewebe verzichtet werden. Der einheitliche Putzgrund von Außenmauerwerk und Laibungsbereich erhöht zudem die Riss­sicherheit beim Putz. Darüber hinaus garantieren der gebrannte Ton und das mineralische Vulkangestein Perlit ein wohngesundes Gebäude, sind sie doch frei von Schadstoffemissionen jeglicher Art. Zudem besteht keine Gefahr durch Algen oder Ungeziefer. Auch was den Brandschutz angeht, ist der Bauherr mit dem Poroton-T7-P auf der sicheren Seite. Angesichts des Klimawandels schätzen immer mehr Menschen die Hitzeregulierung im Inneren der Gebäude durch die Speichermasse von porosiertem Ton. Diese Eigenschaft ermöglicht darüber hinaus einen Ausgleich der Feuchte in den Räumen und verhindert die Bildung von Schimmel.